Binntal - Ein Seitental des Goms

Binntal - Intakte Natur, vielseitige Flora und Fauna und interessante Geologie.

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Das Binntal ist das wohl bekannteste Seitental des Goms, Oberwallis. Es liegt zwischen dem Haupttal des Goms und der Landesgrenze zu Italien. Weltbekannt ist das Tal wegen seinen reichen Vorkommen an Mineralien. Bisher wurden gegen 200 verschiedene Mineralien gezählt, einige davon wurden bisher nur im Binntal gefunden.

Der Hauptort im Tal ist das Dorf Binn, die grösseren Weiler sind Heiligkreuz, Giessen und Fäld (Imfeld).

Das Tal umfasst neben den beiden Haupttälern (Binntal und Lengtal) folgende Seitentäler:
- Fäldbachtal
- Turbealp
- Tälli/Ofenhorn
- Oxefeld/Albrunpass
- Geisspfad/Manibode
- Flesch
- Chriegalptal
- Chummibort
- Mättital und
- Saflischtal
Praktisch jedes dieser Täler hat eine andere Ausrichtung und einen eigenen Charakter. Die unterschiedlichen Ausrichtungen sowie die vielfältige Geologie des Tals sind der Grund dafür, dass im Tal auch sehr viel verschiedene Pflanzen und Blumen zu finden sind. Die vielseitige Flora wiederum bildet den idealen Lebensraum für Schmetterlinge, Insekten und andere Tiere wie Steinbock, Hirsch, Gämsen, Reh, Fuchs und Murmeltier. Mit etwas Glück können Adler, Birkhühner/-hähne und Schneehühner beobachtet werden.

Die Gemeinde Binn ist seit 1964 ein Naturschutzgebiet. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass im Tal keine Berg- und Wintersportanlagen gebaut wurden und die Natur des Binntals deshalb auch heute noch weitgehend intakt ist.

Im hinteren Teil des Tals liegen die Binntalhütte des SAC (Schweizer Alpen Club) und die Mittenenbärghütte (Privat). Die beiden Hütten dienen als Ausgangspunkt für Bergtouren auf Ofenhorn sowie Hohsandhorn oder als Etappenziel für Rundwanderungen, z.B. den Albrunpass zur Alpe Devero in Italien. Geisspfad, Chriegalppass und Ritterpass sind weitere Übergänge, welche nach Italien führen.

Weitere Informationen:
- binntalfotos.ch
- binn.ch